Aktuelles der CSU Prutting

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„Bürger für Bürger“ so lautete das Motto des ersten Pruttinger Neujahrsempfanges. Die Veranstaltung wurde vom CSU Ortsverband ins Leben gerufen, um den vielen Menschen, die sich das ganze Jahr in den verschiedenen Institutionen im Ort engagieren zum Jahresanfang eine Wertschätzung zu Teil werden zu lassen. Ebenso waren alle Bürger angesprochen, um mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr anzustossen.

So fanden sich viele Pruttinger Bürger, Vereinsvorstände, politische Organisationen und Mandatsträger im gut gefüllten Dorfstadel ein, um dem bunten Programm zu folgen.

Die Sternsinger der Pruttinger Pfarrei machten den Anfang. Im Anschluss zeigte die Jugendbläsergruppe des Musik- und Gesangsvereines ihr beachtliches Können in drei Stücken. Die Jugendgruppe des Trachtenvereins sorgte mit ihren zwei Auftrittsteilen für Begeisterung beim Publikum.

Als Ehrengast war Landrat Wolfgang Berthaler gekommen, der in seinen Ausführungen unter Anderem über die Flüchtlingthematik und die aktuelle Situation in der Bekämpfung des Terrors in Deutschland und Europa einging.

Daniela Ludwig:“2016 wird für Europa ein entscheidendes Jahr. Die aktuelle Situation können wir nur mit großer Einigkeit innerhalb Europas und Deutschlands meistern“.

Nach dem offiziellen Teil wurde von den Bürgern die Gelegenheit genutzt sich untereinander und mit den anwesenden Mandatsträgern auszutauschen.

„Die Flüchtlingssituation in Stadt und Landkreis Rosenheim“ war Thema des ersten Pruttinger Stammtisches. Der Pruttinger Stammtisch ist eine Veranstaltungsreihe, die von der neuen Vorstandschaft des CSU Ortsverbandes ins Leben gerufen wurde und künftig 4 mal jährlich stattfinden soll. Ziel der Reihe ist es, der Pruttinger Bevölkerung Informationen aus erster Hand anzubieten. Hierzu sollen auch künftig Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft eingeladen werden.

Bei der Auftaktveranstaltung referierte der Leiter der Bundespolizeidienststelle Rosenheim, Reinhard Tomm, über die aktuelle Situation der Bundespolizei im Umgang mit der Flüchtlingswelle, die vor Allem die grenznahen Regionen betrifft.

Nach dem Eingangsreferat von Hr. Tomm wurden viele Fragen aus den Reihen der zahlreichen Besucher gestellt und es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.

Die zweite Veranstaltung dieser Reihe findet am 21.05.2015 statt.

Die Pruttinger zeigten großes Interesse an einer Informationsveranstaltung zum geplanten Pflegeheim in der Gemeinde. An die 200 Bürgerinnen und Bürger belegten den Dorfstadel bis fast auf den letzten Platz. Organisiert wurde die Veranstaltung vom CSU Ortsverband Prutting.

In einer sachlichen Diskussion nahm ein Podium zu allen Fragen Stellung. Neben dem Bürgermeister der Gemeinde, Hans Loy (CSU), saß Alt-Bürgermeister Quirin Meisinger (SPD). Stefan Mayer und Thomas Göggerl, die mehrere Einrichtungen für ambulante Hilfe und Pflege in der Region betreiben, Paul Rothenfußer, dessen Stiftung Demenzwohngruppen errichtet, sowie Elisabeth Voringer-Kaffl vom Arbeitskreis Soziales waren ebenfalls auf dem Podium.

Schilderungen von Betroffenen machten deutlich, wie schwierig die Situation von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen oft ist und wie sehr eine solche Situation an die physischen und seelischen Belastungsgrenzen geht, wenn geeignete Betreuungsmöglichkeiten fehlen.

Derzeit hat die Gemeinde ein Grundstück am Kreisel, also in zentraler Gemeindelage, im Auge. Von vielen wurde der Standort mit „charmant“ bis „perfekt“ bezeichnet, da so für die betreuten Menschen viele Einrichtungen des täglichen Bedarfs noch selbständig erreichbar wären und Besuche leicht zu verbinden seien. Von einigen Bürgern wurde die Lage aber auch kritisch gesehen. Man müsse bei der Planung auf jeden Fall sehr viel Fingerspitzengefühl haben, dann könne das Heim eine echte Bereicherung für das Ortsbild werden, wenn nicht, würde man es nachhaltig beeinträchtigen.

Einig war man sich darin, dass das Heim auf die Zukunft gerichtet geplant werden müsse und in seiner Nutzbarkeit flexibel gestaltet werden solle. Das Heim müsse in der Lage sein, einen 24-Stunden-Dienst zu gewährleisten und solle am besten verschiedene Betreuungsmöglichkeiten bieten – von der Tagespflege über die Intensivpflege bis zu betreutem Wohnen.

Unabhängig davon, ob das Heim durch einen Betreiber aus der Privatwirtschaft oder von der Gemeinde selbst betrieben wird, muss es in der Lage sein, eine „schwarze Null“ zu erwirtschaften, denn einen Gemeindezuschuss für defizitäre Pflegeinrichtungen schließt schon der Gesetzgeber aus.

Dass die Pruttinger Bürger ein solches Heim mehrheitlich befürworten, war nach der Veranstaltung mehr als deutlich geworden. Nun liegt es an den politisch Verantwortlichen, die Umsetzung weiter voran zu treiben.

am Sonntag 09.11.2014

um 19:00 Uhr im Sportheim Prutting. 

Für ein gutes Glas Wein und eine leckere Brotzeit haben wir gesorgt.

Wir freuen uns auf ein paar gemütliche Stunden mit Euch!

Eure Vorstandschaft der CSU Prutting